Hi Leute,

wie schonmal erwähnt liebe ich Coromandel und die Leute und die Gegend und das Café und eigentlich einfach alles hier. Aber nun wird es doch mal weiter gehen. Wenn nix unvorhergesehenes dazwischen kommt. Ich war in letzter Zeit etwas fauler mit dem schreiben und werde daher in Zukunft auch weniger ausführlich schreiben. Definitiv nicht mehr jeden Tag. Das ist einfach zu aufwändig auf Dauer. Also Gibt es jetzt den letzten ausführlichen Teil.

Viel Spass, Jakob

17.9.2011 Backfisch for free

Nachdem Bibi alle Tim Tams die es weit und breit in Neuseeland gibt aufgekauft hat wollte er sie nun auch noch verschicken. Also haben wir uns diesmal aufgeteilt. Carlos und ich sind zum MC Do gefahren um uns zu bewerben. Sebi hat sein Paket geschnürt und nach Deutschland verschifft. Weil das Stunden in Anspruch genommen hatte sind Carlos und ich nach MC Do zur Marina gefahren um zu Angeln. Das Wetter war jedoch nicht schön und der Spaß hielt sich in Grenzen. Somit ging es nach nicht so langer Zeit zurück ins YHA Hostel. Abends sind wir durch die Stadt geschlichen. Es gibt hier nicht wirklich viel zu tun. Man kann sich die paar touristischen Einkaufsstraßen angucken aber sonst nicht viel sehen. Gegessen haben wir zu meiner Freude endlich nicht mehr bei MC Donalds. Ich kann es echt nicht mehr sehen. Ich habe sogar einen Burger (nachdem ich die Hälfte verputzt hatte) zurückgehen lassen. Mir ist erst da aufgefallen das es der falsche ist und die Kartoffelpuffer darauf fehlten. Sonst nicht meine Art, aber der neue schmeckte gleich viel besser. Am Hafen war ein Musikfestival im vollen Gange. Leider mit schlechter Musik und dazunoch 30$ Eintritt. Konnten wir uns also getrost sparen. Hinter dem Parkplatz trafen wir auf einen überaus gesprächsbereiten 60 jährigen Parkplatzwärter der Autos rumwinkte aber sonst nicht sehr beschäftigt schien. Wir unterhielten uns ewig mit ihm. Nicht weil wir es wollten sondern weil er meinte uns alles erzählen zu müssen. Dann kam uns ein altes Ehepaar zur Hilfe und bot uns ihre Fish n Chips an. Wir lehnten ab da wir eine halbe Stunde zuvor erst gegessen hatten und weil es sich anfühlte als ob wir Penner sind. Dann haben wir das leckere Essen im Fish n Chips Shop gesehen und uns entschlossen doch das Essen anzunehmen. Nach kurzer Suche auf dem Parkplatz (Bibi war mittlerweile ohne was zu sagen verschwunden, um zu spazieren J) und wir an bei den spendablen Rentnern. Die haben doch tatsächlich für 50$ Backfisch bestellt. Sie haben uns die Reste überlassen. Ungefähr 3 kg wie immer eingepackt in zig lagen Zeitungspapier (ist hier so üblich). Und es war soo lecker. Wir haben nicht gegessen weil wir Hunger hatten sondern weil der Fish sooo gut war. Danach wollten wir gar nicht mehr gehen da uns allen schlecht war. Papp satt mussten wir uns dann wieder stundenlang mit dem local unterhalten der scheinbar mehr bock hatte uns seine Lebensgeschichte zu erzählen als zu arbeiten. Sehr nett. Aber wenn etwas zu viel für meinen Geschmack.

18.9.2011 Mt. Manganui at Night

Das Wetter war mal wieder schrecklich. Also gammeln. Genaugenommen gammelt man hier relativ viel rum. Wenn das Wetter schlecht ist will man nicht so gern raus in die Natur. Besonders wenn man keine Regenfeste Kleidung/Schuhe dabei hat. Naja, 17 Uhr haben wir Almuth abgeholt die uns nochmal, bevor sie nach Australien weiterzieht, sehen wollte. Also haben wir bis dahin im Internet gesurft und relaxed. Wir hatten an diesem Tag bereits ausgecheckt. Gegen 16 Uhr kam dann (wir nennen sie die YHA Hexe) an und hat uns rausgeworfen. Die hatte sowieso was gegen uns. Wir also Ally abgeholt und sind zum Mt. Manganui bei Tauranga gefahren. Dort sollte es einen tollen Holiday Park zum Campen geben. Nur war der nicht so toll. Der Hot Pool war geschlossen. Die Küche bestand meinem ersten Eindruck nach komplett aus Beton. Der Aufenthaltsraum war die Küche. Eigenartig an der Decke positionierte LCDs dudelten irgendeinen Kram und die paar Anwesenden räkelten sich auf den Plastikgartenmöbeln. In der Küche, mit steifen Nacken, um überhaupt was sehen zu können. Dazu noch war es teuer und der Hot Pool geschlossen. Also wir haben dann keinen Film in dieser schönen Atmosphäre geschaut. Stattdessen sind wir im Dunklen auf den Mt. Manganui gelaufen. schlauerweise mit nur einer Funzel kurz vor einer leeren Batterie. Ich habe natürlich nicht an meine (von Anne und Frank) gedacht und wir mussten den Weg rauf mit Bibis Zahnarztlampe finden. Dabei haben wir was getrunken (Cider und Wein) und uns von Chips ernährt. Nach einem aufregenden, steilen Anstieg mit einigen Schikanen (ein einbetonierter Baumstock der vom weiten wie ein Opossum aussah). Entlohnt wurden wir durch einen tollen Sternenhimmel und eine schöne Aussicht auf die Stadt (übrigens habe ich mit dir, Anne, telefoniert als ich hier war). Sebi und ich haben oben je einen Maori Anhänger von Ally geschenkt bekommen. Dankeschööööööön an dich. Dann ging es gaaanz langsam hinab, wirklich viel gesehen hatten wir mit dem verbleibenden Licht nicht mehr. War auch ein wenig gruselig. In einem bestimmten Abschnitt rennen Schafe frei rum und die können einen Nachts im Dunkeln mit ihren im Licht leuchtenden Augen doch ganz schöne erschrecken. Unten angekommen war dann auch schon Zeit zum Schlafen gehen.

19.9.2011 Cornerstone Pub with Live Music

Am nächsten Morgen haben wir uns wieder mit Carlos getroffen (er musste ja weiter umsonst wild campen, in der Stadt). Er ging dann wieder Fischen und wir haben Almuth zum Bus gebracht und final byby gesagt. Sie ist zurück nach Auckland mit dem Bus um am nächsten Tag nach Australien aufzubrechen. Wir sind wieder, diesmal für zwei Nächte im YHA Hostel eingecheckt. Bei der Hexe, da abends Lillith aus Thames ankam und wir was trinken gehen wollten. Bis dahin haben wir gegammelt und den Daypass Internet ausgenutzt. Nachdem wir sie abgeholt haben sind wir (leider ohne Carlos) zum Cornerstone Pub gegangen um zu essen und zu trinken. Es war ein toller Abend mit leckeren Drinks und Essen und guter Livemusik.

20.09.2011 Mt. Manganui at Daytime

Am Morgen sind wir gemeinsam shoppen gegangen. Naja, besser sie ist shoppen gegangen und wir mit. Sebi und ich konnten ihr sogar ein Top aufquatschen. Ned schlecht. Dann haben wir uns nochmal mit Carlos am Mt. Manganui getroffen um ihn nochmal bei Licht zu sehen und vor allem die Aussicht zu genießen. Diesmal haben wir einen anderen Aufstieg genommen als den in der nacht. Sehr viel Steiler, aber dafür mit weniger Treppen. Auf dem Aussichtspunkt angekommen bot sich eine noch bessere Aussicht als bei Nacht. Der Berg für sich ist bereits schön aber die Aussicht setzt noch eins drauf. Nur anstrengend war es. Aber bei so viel rumfahren mit den Autos tut Bewegung auch nicht schlecht. Grad weil man auch eine Menge Fast Food hier ist. Auf dem Weg hinab haben wir versucht ein Lamm zu fangen. Aber die Schafe sind zu gut schlecht organisiert. Geschafft haben wir es nämlich nicht. Entweder sind sie weggerannt oder aber die Mütter hatten was dagegen. Abends haben wir im YHA gefeiert. Und es wurde mal wieder sehr spät. Dummerweise musste Lillith am nächsten Abend wieder zurück nach Coromandel ins Café arbeiten. Carlos durfte nur bis 21 Uhr im Hostel bleiben da er nicht eingecheckt hatte und die Managerin uns eh nicht leiden konnte. Wir haben natürlich trotzdem maßlos überzogen.

 

21.09.2011 Coromandel, again, and again, and again, ...

Nach wenig Schlaf aber einem reichhaltigen Frühstück, ... für Neuseeländische Verhältnisse*… mit Obst, Wurst, Käse, Tee usw. ging es einigermaßen pünktlich zurück nach Coromandel. Sebi wollte noch ein Tag in Tauranga verbleiben, relaxen und ausschlafen.

Sebi rief dann noch an um mir mitzuteilen das er, weil Carlos länger geblieben ist, Punkt 10 aus dem Hostel geworfen wurde (die Hexe schaut scheinbar die Küchenüberwachungsbänder an). Und unser Zimmergenosse, der die letzte Nacht komischerweise nicht im Hostel gepennt hatte weil erzusammengeschlagen auf der Intensiv im Krankenhaus lag. Naja, so etwas passiert wohl überall. Und ich war wieder in Coromandel. Habe die Zeit im Café genossen und die Gastfreundschaft von Mehow. Abends haben wir noch ein wenig Stromberg geguckt und dabei selbstgebackene Brownies gefuttert. Sehr schön.

22.09.2011 Campfire in the evening

Am nächsten morgen habe ich mich mit Sebastian getroffen. Natürlich im Cafee, wo sonst. Mittlerweile genieße ich meist einen Earl Grey Special. Toller Tee mit Milch und Zucker natürlich für unschlagbare 2,50$ für eine Kanne. Irgendwann war er dann auch endlich da. Nicht allein, sondern mit Renee, einem bekannten den er am Tag zuvor in Tauranga kennengelernt hatte. Wir sind dann zum WWF Gehege gegangen um seltene Vögel usw. zu sehen. Aber so doll war es dort nicht. Dann sind wir nochmal über das Plant Nursery Gelände gegangen. Ohne es zu beabsichtigen hatten wir Hausfriedensbruch begangen. Ein netter Local wies uns daraufhin. Als wir gehen wollten zeigte er uns dann bereitwillig sein Grundstück und die vielen Tiere die er so hatte. Insbesondere zwei Enten die er von einem Huhn aufziehenlässt. Dadurch gehen die Enten aber nicht ins Wasser. Sie haben es lustigerweise vom Huhn nie beigebracht bekommen. Irgendwann sollen die Enten aber wieder zu Ihren Eltern gehen. Aber die waren eben zu doof die Eier selbst auszubrüten also hat das Huhn das übernommen. Überhaupt trifft man nur gaaaanz selsten, vereinzelt nicht so freundliche Nz’s, die meisten sind überaus freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit.

Ich hatte am Tag zuvor Manu aus Würzburg kennengelernt und wir haben uns mit Lilith, Sebi und Renee von Mehow einen tollen kleinen Strand beschreiben lassen an dem man ein kleines Feuer machen konnte. Kurz Feuerholz gesammelt und nach kurzer Zeit hatten wir ein schönes Feuerholz. Garnicht mal so schwer. Mittlerweile sollte ich das sogar alleine hinbekommen.

23.09.2011 Little Bay and Waikawau Bay and Sunset and Yha and ...

Einen Tag später hatten wir endlich tolles Wetter. Sonnenschein und angenehm warm um das Café mal zu verlassen. Mehow schickte uns zum Klippenklettern zur Little Bay. Somit sind Sebi und ich mit Manu und Renee los zur Little Bay. Nach einer sehr kurvigen Gravelroad in Richtung Stony Bay und einigen ungeplanten Pausen haben wir die Bucht gefunden von dem die kleine Klettertour Richtung Waikawau Bay losging. Nach einem kurzen Snack. Zum Teil war es sehr anstrengend. Der „Weg“ war nicht einfach. Schließlich gab es keinen. Man sucht sich eben die am leichtesten zu erklimmende Stelle um nicht nass zu werden oder abzustürzen. Aber an einigen Stellen ist es herausfordernd beides zu

vermeiden, aber alle haben es geschafft. Und wir erreichten nach ca. 1 1/2h den Strand. Dieser war zwar eher Durchschnitt aber der Weg dahin hat uns allen viel Spaß bereitet. Wir haben uns ein Weilchen ausgeruht und gemeinsam beschlossen, zurück nehmen wir den einfachen Weg und laufen entlang der Straße. Das hat nur ca. 30 min. gedauert und wir waren schneller zurück als erwartet. Rechzeitig genug jedenfalls um den wunderschönen Sonnenuntergang zu bestaunen. Der war so ziemlich perfekt und der beste bisher gesehene. Abends haben wir wie immer Filme geguckt und mit den Woofern im Café gekocht. Aber diesmal hatten wir im Hostel eingecheckt. Duschen muss ja auch ab und zu sein.

24.09.2011 All Blacks vs. France

Morgens haben wir schnell im Yha ausgecheckt und sind mal wieder direkt ins Driving Creek Café. So wie jeden Tag. Mittlerweile nicht mehr erwähnenswert. Mittlerweile gehören wir (die zwei deutschen) schon mit dazu. Mittlerweile habe ich mich sogar hier beworben. Ich habe vor gegen Ende meiner Reise hierher zurückzukommen um für einen Monat hier zu Woofen. Man kann dann hier kostenlos übernachten und alle Lebensmittel benutzen für 5 Tage Arbeit die Woche. Klingt nach nem Faulen deal. Aber nicht hier. Die Leute sind unglaublich nett und es ist toll hier zu sein. So, dieser Abend jedenfalls war besonders da heute ein All Blacks Rugby Game stattfindet. All Blacks gegen Frankreich. Also besonders spannend für Marie aus Frau Frankreich und natürlich für Nick (Koch aus Auckland), Greg (Gärtner aus NZ) und Mehow (Inhaber aus Polen, aber wie ich erfahren haben seit er zwei ist in NZ). Er hat uns auch eingeladen den Abend wieder mal zu bleiben und gemeinsam Rugby zu gucken. Dankend angenommen haben wir uns abends in die Stadt aufgemacht und Getränke und Snacks besorgt. Anschließend noch den Beamer aufgebaut und fertig. Ich habe noch immer keine Ahnung von den Regeln und ich finde das Spiel noch immer nicht interessant, aber gemeinsam zu gucken hat viel Spass gemacht. Frankreich hat leider verloren, Marie hat sich das aber nicht anmerken lassen. Ich wusste bis dato nicht einmal das Frankreich überhaupt in Rugby mitmischt. Aber man lernt auch hier immer dazu.

25.09.2011 I'm not walking in the Rain

Den ganzen Tag hat es heute geregnet, wirklich schrecklich. Heute ist ein sehr schlechter Tag und wir sitzen uns den Arsch im Café platt. Wären gerne zum Strand gefahren aber bei diesem Wetter kann man hier nicht viel machen. Alles ist draußen. Es gibt hier drinnen nicht viel zu tun.

26.09.2011 Whangapoua Bay

Ohhh, jeah, das Wetter heute war schön. Jeden Morgen werden wir mittlerweile geweckt von ca. 3 hupenden Autos. Entweder grüßen die uns oder finden es witzig uns Aufzuwecken. Wenn wir nicht davon aufwachen dann von der Sonne die unser Auto in wenigen Minuten auf gefühlte 50° aufheizt. Wirklich ausschlafen können wir daher nie, es sei denn es regnet oder wir müssen, wenn wir mal im Hostel eingecheckt haben nicht gleich um 10 wieder raus. Ich weiß jetzt was ihr denkt, 9 Uhr aufstehen kein Problem. Aber man gewöhnt sich so schnell solch einen komischen Tagesrhythmus an. Wir gehen schließlich meist sehr spät ins Bett. Jedenfalls ist das Wetter schön, wir haben im Lions Den Hostel (Hippie Hostel ohne Schlösser …) eingecheckt (um mal wieder zu Duschen, haben wir auch direkt nach dem einchecken gemacht) und Mehow hatte uns schon vor längerem den Strand bei Whangapoua und die Bucht dahinter nahegelegt. Also sind wir endlich mal dort hin. Da Lilith einen Tag frei hat konnte auch sie mit. Manu Wooft auch, muss aber meist nur 2 h bei einem netten Herrn arbeiten dem sie den Namen Horst gegeben hat. Mehr sag ich dazu nicht ;-). Sie konnte also auch mit und wir sind gemeinsam von Coromandel über die Berge zum Strand gefahren. Nach einer halben h angekommen haben wir die Belgier getroffen, die wir am Tag zuvor im Cafe kennengelernt haben. Die Welt hier ist klein. Wir beschlossen gemeinsam weiter zu gehen. Vorbei am weiß gelbem Sandstrand über nervige kleine Steinchen durch einen kleinen Wald. Ich habe dann noch eine Abzweigung genommen um auf einen der Berge zu klettern. Nach anstrengenden 20 min. Aufstieg bot sich ein wunderschöner Blick hinab in die Bucht aus der wir kamen und auf die einsame Nachbarbucht (Wainuitoto Bay). Kurze Verschnaufpause, Bilder schießen und wieder hinab. Mal wieder war runterzukommen schwerer und anstrengender als raufzulaufen. Jedenfalls bin ich sicher und mit tollen Fotos bepackt wieder sicher unten angekommen. Die Anstrengung war es definitiv wert. Danach haben wir an der versteckten Bay relaxt, Lilith hat Bienen gerettet (die sich dann gegenseitig bekämpft haben), wir haben Musik gehört und gechillt. Der Strand war nahezu perfekt. Nach 4h rumliegen haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Nach einem Abstecher in den Nachbarort (für angeblich sehr gutes Eis, wir haben es nicht einmal gefunden), sind wir nach Coromandel gefahren um gemeinsam bei Umu zu essen. Endlich mal nix vegetarisches. Und es war sogar scharf und auch noch Pizza (ist hier selten). Die Pizza Mexican hat mich jedenfalls vollends überzeugt. Yammi.

 

Anschließend ging es zurück zum Café und wir haben wieder Filme geguckt. Irgendwann klopfte es an unserer Tür und die Belgier (Imre und keine Ahnung, seine Freundin halt) standen vor der Tür. Wir hatten ihnen zuvor erklärt wo sie möglicherweise einen schönen geschützten Platz haben um ihr Zelt aufzubauen (da wo wir ein paar Tage zuvor das Lagerfeuer gemacht hatten). Nach 2h suchen und rumfahren sind sie dann erschöpft und ganz fertig im Café angekommen. Sebi und ich haben sie dann zu dem Platz den wir meinten gebracht. Nur leider mussten wir feststellen das die Flut sich einen großen Teil des Strands gepackt hat und nicht genug Platz für ein Zelt mehr war. Abgesehen davon das der Boden mehr als ungeeignet für ein Zelt war. Also sind wir wieder zurück und haben ihnen unser Zimmer überlassen. Die Hostels waren in dieser Nacht restlos ausgebucht und ihnen blieb keine andere Möglichkeit zu schlafen. Wir hatten bereits alles was wir wollten vom Hostel (geduscht). Also brauchten wir das Zimmer nicht. Sie haben somit das Zimmer bekommen und wir das Geld zurück. Alle waren glücklich und wir konnten wieder im Auto schlafen. Das mag ich mittlerweile sogar mehr als in irgendeinem Hostel. Abgesehen von der Hitze am Morgen. Ich bin gespannt wie sich das im Sommer entwickelt.

*… für neuseeländische Verhältnisse…: lässt sich in Neuseeland in vielen Situationen, wenn Sarkasmus nötig ist, anwenden. Z.B. : das sind aber tolle Plumpsklos auf dem DOC Campingplatz … , Mensch die Wiener Wurst schmeckt aber gut …, … ist das eine gute Straße , Paeroa is eine gefährliche Stadt …, … schmeckt das Brot garnicht mal schlecht, … is die Milchpackung dicht und läuft nicht aus